Anreisehinweise und TippsHier einige Tipps für unsere Gäste aus dem Ausland: Die Schweiz ist nicht EU-Mitglied und hat daher keinen EURO. Man kann meist damit bezahlen, kriegt aber das Wechselgeld in Schweizer Franken. Daher ist es empfehlenswert, sich, am besten vor Ort an einem Geldautomaten, Franken (Abkürzung ist CHF) beschaffen. Die EC-Karte ist überall nutzbar, Kreditkarten sehr oft. Vieles ist teurer als in Deutschland, besonders Essen und Trinken. Deutlich preiswerter ist allerdings Kraftstoff. Bitte auch beachten, dass es Zollvorschriften über Ein- und Ausfuhr gibt. Mit dem Auto unterwegs: - Wer in die Schweiz einreist, und hier Autobahn fahren möchte (was bei weiten Entfernungen der Landstraße vorzuziehen ist), benötigt eine Vignette. Es gibt sie nur mit 1-Jahres-Zeitraum zum Preis von 40 CHF. Die Vignette kann direkt an der Grenze bei der Einreise gekauft werden. Fahren (und vor allem erwischt werden) ohne konform auf die Windschutzscheibe geklebte Vignette ist kostspielig (die sog. "goldene Vignette" kostet zusätzliche CHF 100.00).
- Da man ab Basel bis Thun durchgehend die Autobahn nutzen kann, ist also diese Investition anzuraten.
- Auf den Autobahnen gilt 120 km/h als absolute Grenze. Man sollte sich daran und an die weiteren Geschwindigkeitslimits auf Landstraßen und in Ortschaften halten, die Geldbußen sind sehr viel höher als in Deutschland.
- Es gilt Rechtsfahrgebot, obwohl das Verhalten der meisten (nun gut, vieler) Schweizer Autofahrer auf der Autobahn dies nicht vermuten lässt.
- Tanken an Autobahnen ist wie in Deutschland ebenfalls teurer (wenn für Ausländer auch immer noch günstig...) als außerhalb der Autobahnen. Falls die Möglichkeit besteht, ist es ratsam, nicht an der Autobahn zu tanken.
- Autobahnen sind in der Schweiz auf grünen Tafeln signalisiert, blau gilt für Überlandstraßen.
- An Zebrastreifen haben Fußgänger Vorrecht. Das bedeutet, dass diese oft sehr zügig auf die Fahrbahn treten, bzw., man mit plötzlichem Bremsen anderer Autos vor Zebrastreifen rechnen muss. Zwar beachten auch nicht alle Schweizer Autofahrer diese Vorschrift, aber das sollte kein Beispiel sein, da auch hier ggf. eine deutliche Geldbuße erhoben wird.
- Die meisten Parkplätze sind gebührenpflichtig. Oft ist ein System anzutreffen, bei dem man sich die Nummer der Parktasche merken muss, auf der man sein Auto abgestellt hat, und diese beim Automaten dann eingibt.
Per Bahn: - Man kann bis Thun mit der Bahn sehr bequem reisen. Fahrzeit ab Köln ca. 5,5 Stunden.
Im Raum Bern ist das verbreitete Grußwort „Grüessech“ bzw „Grüessdi“ (in Du-Form), „Grüetzi“ ist dagegen z.B. im Raum Zürich üblich. Umgekehrter Gebrauch wäre mit „Alaaf“ in Düsseldorf und „Helau“ in Köln am besten zu beschreiben.
|